Die Mühle

Rembrandt van Rijn, 1645/1648

Eine Windmühle steht auf einer Landzunge, die in ein Gewässer ragt, unter einem teils stürmischen Himmel; quadratisches Landschaftsbild. Landzunge und Mühle sind in gedämpftem Braun und Rostorange gemalt, stahlgraue und weiße Wolken umgeben darüber einen topasblauen Himmel. Die Landzunge ragt von links ins Bild, die Mühle ist nach rechts gedreht, sodass ihre goldbraunen Flügel das Licht fangen. Silbriges Wasser umspült den Fuß der Landzunge und reicht bis zu einem dunkelgrünen, schattigen Ufer gegenüber. Unten rechts rudert ein Mann in roter Jacke und Mütze ein Boot. Ein Weg führt vom linken Bildrand zum Wasser, vor der mit Steinen oder Brettern befestigten Ufermauer der Landzunge. Eine dunkel gekleidete Person nahe der Mühle scheint die Arme auf die Mauer zu stützen, den Rücken uns zugewandt. Näher bei uns geht eine Frau mit einem Kind an der Hand den Weg zum Ufer hinab. Ein bärtiger Mann in zerlumpter brauner Kleidung und barfuß lehnt an der Mauer nahe einer Frau in gebranntem Orange. Sie sitzt oder kniet am Wasser vor einem Korb mit Wäsche und hält ein braunes Tuch hoch. Die olivgrünen Bäume am anderen Ufer spiegeln sich im Wasser; bei genauerem Hinsehen stehen dort zwei Kühe am Wasser. Anthrazitgraue Wolken türmen sich links und ziehen sich über den oberen Rand. Dahinter liegt strahlend blauer Himmel, und eine Wand weißer Wolken säumt den Horizont, der etwa auf einem Drittel der Bildhöhe liegt.
Künstler
Rembrandt van Rijn
Datierung
1645/1648
Gattung
Gemälde
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
87,6 × 105,6 cm
Sammlung
National Gallery of Art, Washington
Lizenz
Gemeinfrei, CC0

Bildbeschreibung

Eine Windmühle steht auf einer Landzunge, die in ein Gewässer ragt, unter einem teils stürmischen Himmel; quadratisches Landschaftsbild. Landzunge und Mühle sind in gedämpftem Braun und Rostorange gemalt, stahlgraue und weiße Wolken umgeben darüber einen topasblauen Himmel. Die Landzunge ragt von links ins Bild, die Mühle ist nach rechts gedreht, sodass ihre goldbraunen Flügel das Licht fangen. Silbriges Wasser umspült den Fuß der Landzunge und reicht bis zu einem dunkelgrünen, schattigen Ufer gegenüber. Unten rechts rudert ein Mann in roter Jacke und Mütze ein Boot. Ein Weg führt vom linken Bildrand zum Wasser, vor der mit Steinen oder Brettern befestigten Ufermauer der Landzunge. Eine dunkel gekleidete Person nahe der Mühle scheint die Arme auf die Mauer zu stützen, den Rücken uns zugewandt. Näher bei uns geht eine Frau mit einem Kind an der Hand den Weg zum Ufer hinab. Ein bärtiger Mann in zerlumpter brauner Kleidung und barfuß lehnt an der Mauer nahe einer Frau in gebranntem Orange. Sie sitzt oder kniet am Wasser vor einem Korb mit Wäsche und hält ein braunes Tuch hoch. Die olivgrünen Bäume am anderen Ufer spiegeln sich im Wasser; bei genauerem Hinsehen stehen dort zwei Kühe am Wasser. Anthrazitgraue Wolken türmen sich links und ziehen sich über den oberen Rand. Dahinter liegt strahlend blauer Himmel, und eine Wand weißer Wolken säumt den Horizont, der etwa auf einem Drittel der Bildhöhe liegt.

Rembrandt van Rijn