Die Anbetung der Hirten

Venezianische Malerei, 1505/1510

Vier hellhäutige Menschen haben sich rechts in einer Landschaft versammelt und neigen in diesem Querformat die Köpfe zu einem Säugling, der auf einem weißen Tuch am Boden liegt. Das nackte Kind hat einen runden Bauch, pummelige Glieder und kurzes blondes Haar. Rechts am Bildrand kniet eine Frau mit gefalteten Händen und blickt zum Kind, sodass wir sie im Profil nach links sehen. Sie trägt einen lapisblauen Mantel über einem rosafarbenen Kleid, ein weißes Tuch bedeckt Kopf und Schultern. Hinter ihr links sitzt oder kniet ein Mann mit weißem Bart in goldgelbem Gewand neben einem Felsen am Eingang einer Höhle, die in einen über den oberen Bildrand hinausragenden Felsvorsprung geschnitten ist. Links vom Kind in der Mitte des Vordergrunds stehen zwei Männer in zerlumpter Kleidung mit Hirtenstäben. Der vordere kniet mit zum Gebet aneinandergelegten Händen, der hintere beugt das Knie, als wolle er niederknien. In der linken Bildhälfte reicht die Landschaft weit in die Ferne, mit einem gewundenen Fluss, Häusern und anderen Gebäuden, grünen Hügeln und Bergen unter blauem Himmel. Ein kleiner geflügelter Engel in Weiß blickt von der linken oberen Ecke auf die Szene herab.
Künstler
Venezianische Malerei
Datierung
1505/1510
Gattung
Gemälde
Technik
Öl auf Holz
Maße
90,8 × 110,5 cm
Sammlung
National Gallery of Art, Washington
Lizenz
Gemeinfrei, CC0

Bildbeschreibung

Vier hellhäutige Menschen haben sich rechts in einer Landschaft versammelt und neigen in diesem Querformat die Köpfe zu einem Säugling, der auf einem weißen Tuch am Boden liegt. Das nackte Kind hat einen runden Bauch, pummelige Glieder und kurzes blondes Haar. Rechts am Bildrand kniet eine Frau mit gefalteten Händen und blickt zum Kind, sodass wir sie im Profil nach links sehen. Sie trägt einen lapisblauen Mantel über einem rosafarbenen Kleid, ein weißes Tuch bedeckt Kopf und Schultern. Hinter ihr links sitzt oder kniet ein Mann mit weißem Bart in goldgelbem Gewand neben einem Felsen am Eingang einer Höhle, die in einen über den oberen Bildrand hinausragenden Felsvorsprung geschnitten ist. Links vom Kind in der Mitte des Vordergrunds stehen zwei Männer in zerlumpter Kleidung mit Hirtenstäben. Der vordere kniet mit zum Gebet aneinandergelegten Händen, der hintere beugt das Knie, als wolle er niederknien. In der linken Bildhälfte reicht die Landschaft weit in die Ferne, mit einem gewundenen Fluss, Häusern und anderen Gebäuden, grünen Hügeln und Bergen unter blauem Himmel. Ein kleiner geflügelter Engel in Weiß blickt von der linken oberen Ecke auf die Szene herab.

Venezianische Malerei